FAQ

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1. Welche Unternehmen eignen sich für eine alternative Finanzierungsform?

  • Die Rechtsform des Emittenten ist eine Kapitalgesellschaft
  • Der Kapitalbedarf des Unternehmens beträgt in der ersten Finanzierungsrunde zwischen € 50.000.- und € 5.000.000.-
  • Gewinn- und wachstumsorientierte Unternehmensausrichtung
  • Komplementäres und engagiertes Team
  • Das Kapital wird für die direkte operative Unternehmensfinanzierung verwendet

Alternative Unternehmensfinanzierungen unterliegen meist einem sehr hohen Komplexitätsgrad. Aus diesem Grund können wir keine allgemein gültigen Kriterien zur Projektauswahl festlegen. Wir behalten uns daher das Recht vor, Emittenten und Projekte ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

2. Warum ist die 21 Unternehmensgruppe der richtige Emissionspartner?

Firstcap ist die Crowdinvesting Plattform der 21 Gruppe – betrieben von der 21 Venture GmbH – mit zahlreichen gebrandeten Subplattformen, welche dem klassischen Offlinevertrieb über Finanzdienstleister Zugang zum rasch wachsenden Crowdinvesting-Markt ermöglicht.Firstcap ist damit die erste Plattform, welche Online – und Offline Investing kombiniert und dadurch Crowdinvesting einem deutlich größeren Zielpublikum zugänglich macht. Mit diesem einzigartigen Konzept wird erstmals der Generation 50+ (insbesondere in ländlichen Regionen) die Möglichkeit eröffnet, an aufstrebenden Wachstumsunternehmen zu partizipieren – mit dem Berater ihres Vertrauens an der Seite. Diese Zielgruppe zeichnet sich durch eine besonders hohe Kaufkraft aus und ist für die etablierten Plattformen nicht bzw. nur sehr eingeschränkt zu erreichen.

Die 21 Gruppe greift auf ein etabliertes und belastbares Netzwerk an Vermögensberatern und Fundraisern zurück, welche bereits bei vorangegangen Projekten (vor Gründung der 21 Unternehmensgruppe) innovative Unternehmen mittels Crowdinvesting im Offline-Vertrieb finanziert haben. Dabei konnten über EUR 32 Mio* finanziert werden. *Stand September 2016

Um noch größere Reichweiten erzielen zu können, hat die 21 Unternehmensgruppe eine strategische und technologische Partnerschaft mit der europaweit agierenden CONDA AG gegründet, welche unter www.conda.eu eine internationale Crowdinvesting-Plattform betreibt. Da wir ausgesuchte Projekte mit CONDA gemeinsam finanzieren und vermarkten können, ermöglichen wir für Unternehmen neben einer größeren Reichweite auch höhere Fundingsummen.

3. Wie „beteiligen“ sich die Investoren am Unternehmen?

Die nachrangigen Darlehensgeber (Crowd-Investoren) erhalten neben einer erfolgsunabhängigen Basisverzinsung Anspruch auf einen erfolgsabhängigen Wertsteigerungs- bzw. Bonuszins. Dieser gewährt eine rechnerische und stimmrechtslose Beteiligung am Unternehmensgewinn, Unternehmenswertsteigerung und am Exiterlös. Die Tilgung der Investorengelder und der Wertsteigerungszins sind grundsätzlich endfällig zurückzuzahlen, die Basisverzinsung wird jährlich ausgeschüttet, sofern die Voraussetzungen dafür (qualifizierte Nachrangklausel – positives Eigenkapital, Auszahlung führt zu keiner Zahlungsunfähigkeit, etc.) erfüllt werden.

4. Welche Kosten fallen für den Emittenten an?

Für die zur Bereitstellung der Onlineplattform und für die Vergütung von Finanzintermediären (über Online- und Offline-Kanäle) fallen für Österreich je nach Leistungspaket Gebühren zwischen 8,5% bis zu 12,5% des eingeworbenen Kapitals an.Es können noch weitere Kosten für die Vermarktung der Kampagnen (Listinggebühren, Kampagnenmanager, PR, Online-Marketing-Budget, Inserate, Pitchvideo, laufende Investorenkommunikation, Zahlungsgebühren, etc.) und für die Verwaltung der Anleger entstehen. Optional können noch Kosten für die Erstellung eines Kapitalmarktprospektes anfallen. Diese Kosten sind sehr variabel und projektabhängig. Gerne stehen wir als Full-Service-Provider zur Verfügung und erstellen für Sie ein maßgeschneidertes und individuelles Package-Angebot.

5. Welcher Aufwand entsteht für Emittenten vor und während einer Crowdinvesting Kampagne?

In der Vorbereitungsphase fordert die 21 Venture GmbH als Plattformbetreiber mehrere Unterlagen von Ihnen an, um das Vorhaben näher kennenzulernen und es für den Online-Auftritt vorzubereiten. Dabei analysieren wir im Zuge einer Mini-Due-Diligence-Prüfung die Kohärenz, Vollständigkeit und Verständlichkeit der zur Verfügung gestellten Informationen. Damit stellen wir sicher, dass nur die innovativsten und chancenreichsten Projekte auf firstcap gelistet werden, die für Investoren und Stakeholder einen nachhaltigen Mehrwert und Sinnstiftung schaffen. Nebenbei bereiten Emittenten mit erfahrenen Kampagnenmanagern die Equity-Story und Vermarktung der Emission vor. Dies beinhaltet die grafische und emotionsvolle Aufbereitung der Unternehmensunterlagen, die Erstellung eines Pitchvideos und Vertriebsfolders, die Organisation von Kick-Off-Events und Roadshows, Pressearbeit, uvm. Während der Zeichnungsphase setzen sich potenzielle Investoren intensiv mit Ihrem Vorhaben und den veröffentlichten Unterlagen auseinander. Dabei entstehen erfahrungsgemäß projektspezifische Fragen, welche auf der firstcap-Plattform im „Fragen & Antworten“ Bereich bequem vom Emittenten beantwortet werden können. Nach Abschluss der Zeichnungsphase informieren Sie in Form eines One-Pagers quartalsweise Ihre Investoren über die Entwicklung des Unternehmens und über Neuigkeiten.

6. Wie vertraulich sind meine Zahlen und Businesspläne?

Sensible Daten wie Businesspläne und Bilanzen sind wichtig, damit sich Investoren ein fundiertes Bild über die angeboten Investmentchance machen können. Diese Unterlagen werden jedoch ausschließlich in einem passwortgeschützten Datenraum zur Verfügung gestellt. Zusätzlich verpflichtet sich jeder potenzielle Investor, diese Unterlagen und Informationen vertraulich zu behandeln.

7. Was ist die Fundingschwelle und was geschieht, wenn diese nicht erreicht wird?

Die Fundingschwelle ist jene Summe, die während der Zeichnungsphase von Crowd-Investoren mindestens aufgebracht werden muss, damit das Investorenkapital an das Unternehmen ausbezahlt werden darf. Sollte die Fundingschwelle nicht erreicht werden, kommt kein Beteiligungsvertrag zwischen Unternehmen und Investor zusammen und der Darlehensgeber erhält sein Kapital unverzinst zurück.

8. Ist eine Anschlussfinanzierung durch Venture-Capital Gesellschaften oder Banken möglich?

Unsere Beteiligungsmodelle stellen kein Hindernis für Anschlussfinanzierungen durch Banken oder Venture-Capital Gesellschaften dar. Das Nachrangkapital ist vielmehr eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Finanzierungsmodellen.

9. Eignen sich nur B2C-Kampagnen oder können auch B2B-Vorhaben erfolgreich sein?

Bei Crowdinvesting-Kampagnen stellt die Crowd einen großen Teil an potenziellen Neukunden dar, die zu Multiplikatoren (als Kunden) und Markenbotschaftern (Mund-zu-Mund-Propaganda) werden können. B2B Projekte haben oft einen erhöhten Erklärungsbedarf, um den Mehrwert der Dienstleistung/des Produkts kommunizieren zu können.Wir haben jedoch bewiesen, dass auch B2B Projekte durch eine emotionale und spannende Vermarktungsstrategie erfolgreich platziert werden können. So wurde beispielsweise Beerjet erfolgreich finanziert.

10. Was passiert, wenn die 21 Venture GmbH einmal nicht mehr bestehen sollte?

Die Darlehensverträge werden direkt zwischen Unternehmen und Investoren geschlossen und bleiben daher – auch ohne firstcap – weiter mit allen Rechten und Pflichten für beide Parteien aufrecht.

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